Bitte mitzeichnen! Gesetzliche Krankenversicherung – Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze in der derzeitigen Form

Text der Petition

 

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung in der derzeitigen Form abgeschafft wird.

 

Begründung

Jeder Bundesbürger ist verpflichtet seinen Beitrag zur Krankenversicherung zu zahlen. Das benachteiligt Bezieher geringerer Einkommen. Die Beitragsbemessunggrenze liegt bei 48.600€ pro Jahr demzufolge bei 4050 € pro Monat. Wenn also 14,5% für die Krankenversicherung herangezogen werden, hat der, der ein geringes Einkommen hat, weniger zu zahlen als der mit 4050€ Einkommen. Dies ist soweit richtig im Sinne der Solidarität. Steigt das Einkommen über die 4050 pro Monat, erhält dieser einen finanziellen Vorteil in dem soviel Einkommen wie möglich erzielt werden kann, aber danach für die Leistungen der Krankenversicherung die Solidarische Grundleistung fehlt.
Der größere Einkommensbezieher spaltet sich von der Solidarität ab, obwohl er einen Vorteil hat, prozentual hat er mehr von seinem Geld, deshalb ist eine vom zu versteuerenden Einkommen unabhänig zu regelnde Lösung (z.B. 5 % ) zu fordern.
Solidarität bedeutet, dass sowohl der mit dem kleinen Einkommen als auch mit dem hohen Einkommen die gleiche Leistung bekommt. Allein schon deshalb ist die bisherige Praxis widrig.
Da vor dem Gesetz jeder gleich ist, muß die einseitige Benachteiligung der Einkommen bis 4050 € p-M. aufgehoben werden und eine allgemeine Abgabe unabhängig vom Einkommen sein.

 

Petitionen: Petition 52248.


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Posted 27. Mai 2014 by Deep in category schnell verlinkt!

2 thoughts on “Bitte mitzeichnen! Gesetzliche Krankenversicherung – Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze in der derzeitigen Form

  1. sunrose

    Sorry, das finde ich nicht ganz klar geschrieben: Beim Vielverdiener werden die Beiträge nicht prozentual von Einkommen berechnet? Das finde ich auch richtig so. Aber auch unabhängig davon bezahlen wir alle sowieso viel zu viel KV wenn man sich ansieht, was wir im Gegenzug für Leistungen erhalten… Da wären noch viel mehr und wichtigere Reformen nötig. Vor allem, dass man unterscheidet zwischen den Leuten, die sich gesundheitsförderlich verhalten und denen, die das eben nicht tun. In Australien z.B. müssen Übergewichtige mehr zahlen. So was finde ich richtig und gut. Die einen bemühen sich um Gesundheit und finanzieren dann die Behandlungen von denen, die sich wie Sau verhalten und sich um nichts kümmern. Es sollte viel mehr Selbstverantwortung gefördert werden!

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    1. Deep (Post author)

      Hallo,

      warum findest du das richtig so? Der Höchstbeitrag liegt bei 600 Euro im Monat, selbst wenn derjenige ne Million verdienen würde, derjenige der gar nichts verdient zahlt aber schon von seinem Nichts 160 Euro. Das kann nicht gerecht sein!

      Es bräuchte Reformen, ja, aber nicht noch mehr zu Lasten der Patienten, sondern zu Lasten derjenigen, die daran verdienen, wozu natürlich auch die Krankenkassenvorstände usw. gehören.
      Ein übergewichtiger Mensch ist nicht unbedingt deswegen übergewichtig, weil er zu viel futtert, sondern oft auch, weil er krank ist!
      Du willst Gesundheitsselbstverantwortung in einem kapitalistischen System das tagtäglich dafür sorgt, dass Menschen durch vergiftete „Lebens“mittel krank werden, in dem man Gesundheit daran misst, dass einer „normal“ aussieht? Wie soll das funktionieren? Welche Selbstverantwortung forderst du also konkret?

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